Warnstreik bei der Flensburger Brauerei

Gewerkschaft: Arbeitgeberangebot absolut unzureiched

Foto: Flensburger Brauerei

Flensburg (mm) - In den Tarifverhandlungen über den Lohn- und Gehaltstarifvertrag für die Großbrauereien in Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern stockt es. Nach zwei Verhandlungsrunden hat die Tarifkommission der Gewerkschaft NGG das Angebot der Arbeitgeber in Höhe von 2,4 Prozent pro Jahr für die kommenden 24 Monate als absolut unzureichend abgelehnt. „Gerade in den letzten Jahren erleben die drei Brauereien einen Erfolgsboom“, sagt dazu der Verhandlungsführer Herbert Grimberg von der Gewerkschaft NGG. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben hierzu einen erheblichen Anteil beigetragen und müssen durch eine deutliche Lohnerhöhung beteiligt werden.“

Um der Forderung nach 6,5% Erhöhung der Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen Nachdruck zu verleihen, wird die Gewerkschaft NGG am heutigen 16. April die Belegschaften zu vierstündigen Warnstreiks aufrufen. „Die Kolleginnen und Kollegen haben für die Erfolge viel und hart gearbeitet. Wie sind sicher, dass viele unserem Aufruf folgen werden“, sagt hierzu Finn Petersen, zuständiger Gewerkschaftssekretär für die Flensburger Brauerei.

Ablauf: 12.00 Uhr Beginn des Warnstreiks an der Flensburger Brauerei, 12.15 Uhr Demonstrationszug zum Borgerforegningen, 14.00 Uhr Streikversammlung, 15.45 Uhr Auflösung der Streikversammlung, 16.00 Uhr Beendigung des Warnstreiks.

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