Vor dem Schlussspurt: Flensburg reBeutelt sagt Danke

Über 1.000 ungenutzte Leinenbeutel kommen in die Waschmaschine

Foto: Lange

Flensburg (mm) - „Wir haben schon ein bisschen gezittert, ob die Flensburger wirklich mitmachen. Aber das Ergebnis ist mehr als erfreulich!“, erzählt Salloa Lange, Koordinatorin des Projekts reBeutel, das der Flensburger Klimapakt gemeinsam mit den Initiatoren der Kampagne Flensburg-liebt-dich ins Leben gerufen hat (MoinMoin berichtete). Bei der Zählung zwei Tage vor Terminschluss waren es genau 948 Leinenbeutel und 112 andere Einkaufsbeutel, die an den insgesamt zehn Sammelstellen abgegeben wurden. Viele davon sogar in handlichen Stapeln direkt aus dem Schrank. „Das Projekt hat zur richtigen Zeit einen Nerv getroffen“ so Salloa Lange weiter, „nicht nur bei denen, die ihre Leinenbeutel spendeten“.

Für das Projekt engagierten sich verschiedene Mitglieder der Vereine außerhalb ihres Mitgliedbeitrags mit Engagement und Material. Immer wenn Salloa Lange am Telefon anfragte, ob jemand unterstützen kann, kam prompt eine Zusage. Auf diese Art und Weise funktionierte die Kommunikation in der Stadt schnell und gut: Zeitungsartikel, Displaywerbung am Rathausplatz, Logogestaltung, Social Media Beiträge, Festivalarmbänder, Infoschilder, Verkaufsbüdchen, Umbauten und nicht zu vergessen die Geschäfte und Institutionen, die die Sammelcontainer aufstellten.

Milan Lorenzen, FöJler des Klimapaktes Flensburg fuhr bei jedem Anruf los, um volle Container zu leeren. Am häufigsten fuhr er nach Mürwik. Seine Letzte Runde wird er am Donnerstagnachmittag machen. Dann nämlich ist erst einmal Schluss.

Schlussspurt
Seit dem 15. September wurde in Flensburg gesammelt. Noch bis 10. Oktober können die Leinenbeutel bei den Sammelstellen abgegeben werden, unter anderem auch bei der MoinMoin, Am Friedenshügel 2 in Flensburg. Weitere Sammelstellen unter www.klimapakt-flensburg.de

Ab 11. Oktober werden die Beutel bei Negel und Tautz gewaschen. Danach sollen sie in den Mürwiker Werkstätten Marktfein gemacht werden. „Wir probieren gerade, wie wir unsere Statementbänder am besten befestigen können“, so Salloa Lange weiter. Die Bänder sind mit dem Motto der Aktion beschriftet: Wer im Treibhaus sitzt, sollte nicht mit Plastik werfen.

Die erste Idee, es mit Bambusverschlüssen zu versuchen, scheiterte an dem Innenleben der Verschlüsse: Darin ist Plastik, nicht recycelt. Aber das Team ist sich sicher, dass es eine Möglichkeit findet.
Ab 26. Oktober werden die aufgefrischten Beutel gegen Spende auf dem Wochenmarkt wieder ausgegeben. Wer wissen will, ob eine gute Lösung gefunden wurde oder wie er einen eigenen Klimabeitrag leisten kann, sollte mal vorbeischauen.

 

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