Kreisjugendfeuerwehr lässt sich nicht unterkriegen

Jahreshauptversammlung in Hattstedt

Die frisch gewählten Jugendvertreter Jan Hansen, Merle Hansen und Oluf Feddersen, umrahmt von ihren Vorstandskollegen Hartmut Sethe, Andreas Mayer, Björn Hufsky und Sönke Nissen. Foto: Klein

Hattstedt/NF (hk) – Neben den jugendlichen Blauröcken als Hauptpersonen konnte Kreisjugendfeuerwehrwart Björn Hufsky zahlreiche Vertreter aus Politik, Verwaltungen und von befreundeten Blaulichtorganisationen zur Jahreshauptversammlung der Kreisjugendfeuerwehr in der Turnhalle der Jens-Iwersen-Schule in Hattstedt begrüßen. Doch der Nachwuchs selbst war nur mit 60 von 118 Delegetierten-Stimmen vertreten – „ein Armutszeugnis“, wie sein Stellvertreter Hartmut Sethe bedauerte.

Hufsky selbst hob die Kreativität der Ausbilder und Betreuer hervor, mit der es Corona zum Trotz gelungen sei, „den Jugendlichen ein wenig Normalität in den Alltag zu bringen.“ Dennoch habe man die Mitgliederzahlen – sie sank im Vorjahr von 1.363 auf 1.221 – nicht halten können. Zu berücksichtigen sei dabei allerdings, dass 78 Kameraden in die Einsatzabteilung überstellt wurden und damit „der „ureigenste Auftrag, für genügend Nachwuchs des freiwillig organisierten Brandschutzes zu sorgen“, erfüllt wurde.

Deutliche Kritik äußerte Hufsky am Umgangston der Unteren Katastrophenschutzbehörde mit der Kreisjugendfeuerwehr. Obwohl nach 2016 erstmals wieder ein internationales Zeltlager in Klixbüll vorbreitet wurde, sei eigentlich dafür benötigtes Material in der Notaufnahme den Flüchtenden aus der Ukraine gerne zur Verfügung gestellt worden. Auf eine Nachfrage, wie lange es so gebunden sei, neben dem Zeitraum „bis September“ von der Verwaltung auch den Hinweis zu erhalten, dass sie nicht die Entscheidung über das Stattfinden des Kreiszeltlagers treffe, kommentierte Hufsky lapidar mit: „Vielen Dank dafür. Danke für nichts.“ Unterkriegen lasse man sich dadurch aber nicht und plane nun das Zeltlager für 2024. Gewählt wurde auch: Jan Hansen (Achtrup) zum Kreisjugendgruppenleiter, Merle Hansen (Husum) zu seiner Stellvertreterin, Andreas Mayer zur Fachbereichsleiter Lehrgangswesen und Oluf Feddersen zum Inselvertreter. Für weitere sechs Jahre in seinem Amt bestätigt wurde Björn Hufsky, der bereits ankündigte, es danach in jüngere Hände legen zu wollen.

Als Macher, zuverlässiger Ansprechpartner, Ratgeber und Motor für die Jugendfeuerwehren wurde Hufsky schließlich von Sascha Keßler mit der Leistungsspange in Gold ausgezeichnet.

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