Jugendliche legen Steine auf Gleise

Polizeieinsatz und Zugverspätungen

 

Breklum (ots) - Sonntagabend gegen 21.45 Uhr wurde die Leitstelle der Bundespolizei über auf die Schienen gelegte Steine auf der Marschbahnstrecke informiert.

Da alle Streifenwagen gebunden waren, wurde die Landespolizei um Unterstützung gebeten. Eine Streife der Polizeistation Bredstedt konnte am Ereignisort in Breklum auch diverse zerfahrene Schottersteine feststellen. Auf beiden Gleisen waren Natursteine (8x10cm) und Schottersteine aufgelegt worden, die dann von Zügen überrollt wurden.

Die zwischenzeitlich eingetroffene Bundespolizeistreife sicherte noch Spuren am Tatort. Eine Nahbereichsfahndung blieb erfolglos. Die Bahnstrecke war für die polizeilichen Maßnahmen von 20.58 bis 21.46 Uhr gesperrt. Zwei Züge erhielten Verspätungen.

Zwischenzeitlich war ein Hinweis auf die möglichen Täter eingegangen. Die Bundespolizisten fuhren zu einer Einrichtung in Breklum. Dort gaben zwei Jugendliche im Alter von 14 und 16 Jahren die Tat zu. Die Beamten belehrten die Beiden eindringlich über die Gefahren im Bahnbereich.

Die Bundespolizei warnt vor dem Betreten der Bahnanlagen und insbesondere dem Auflegen von Gegenständen auf die Gleise. Dies ist kein "Dumme-Jungen-Streich", sondern kann im schlimmsten Fall zur Entgleisung eines Zuges führen bzw. Reisende im Zug könnte durch eingeleitete Schnellbremsungen im Zug verletzt werden, sagte Hanspeter Schwartz, Pressesprecher der Flensburger Bundespolizei.

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