Hochwasserschutz in Gelting

Wahl des Ausschusses des Wasser- und Bodenverbands Geltinger und Stenderuper Au

Gelting (mm) - Die diesjährige Mitgliederversammlung und die damit verbundene Wahl des Ausschusses des Wasser- und Bodenverbands (WaBoV) stand ganz im Zeichen des Hochwasserschutzes. Während der WaBoV die Polder-Lösung favorisiert, setzt sich die Interessengemeinschaft für Land-, Gewässer- und Hochwasserschutz (IG LaWa) für eine naturnahe Umleitungsrinne ein, die das Wasser um Gelting herumleiten soll. Ausführliche Informationen und aktuelle Sachstände wurden von beiden Seiten im Vorfeld dieser Wahl an die Haushalte verteilt.
Im Bericht des Verbandsvorstehers zeigte Hans-Asmus Martensen die in den vergangenen 5 Jahren erfolgte Verbandsarbeit des WaBoV auf. Des Weiteren ging er ausführlich auf die erfolgten Schritte i.R. des Binnenhochwasserschutzes Gelting ein und erläuterte die Auswirkungen der Prognosen des Weltklimarates in Bezug auf die Situation vor Ort. Da der bisherige Findungsprozess mit Planfeststellungsverfahren und 600 Einwendungen sowie zahlreichen Gesprächen zwischen IG LaWA und WaBoV seit geraumer Zeit läuft, sind bisher entstandene Kosten und die weitere Finanzierung laut Hans-Asmus Martensen ein nicht zu vernachlässigender Aspekt bei der weiteren Betrachtung und Vorgehensweise.
Mit 288 wahlberechtigten Personen bzw. erteilten Vollmachten war die Beteiligung an der diesjährigen Mitgliederversammlung erfreulich hoch. Die Wahl der 11 Ausschussmitglieder erfolgte einzeln und geheim. Darüber hinaus muss das Verbandsgebiet entsprechend der Fläche gleichmäßig vertreten sein, was bedeutet, dass insgesamt sechs Wahlbezirke personell angemessen im Ausschuss abzubilden sind.
Folgende Ergebnisse wurden erzielt: Dr. Nis Lorenzen und Peter Jürgen Martens (beide für den Wahlbezirk Rabenholz); Wilhelm Greggersen und Hans-Jochen Pries (beide für den Wahlbezirk Hasselberg); Peter Arne Thomsen und Frank Petersen Kröger (beide für den Wahlbezirk Stenderup); Lorenz Larsen (Wahlbezirk Freienwill/Bosiek); Boris Kratz, Christian Jürgensen und Henning Suder (drei für Wahlbezirk Gelting); Bernd Reimann (Wahlbezirk Nadelhöft). Damit gelang dem WaBoV, alle elf Sitze zu gewinnen. Als Ersatzmitglieder wurden Hans Ulrich Johannsen und Martin Lorenzen gewählt.
Mit der Wahl der elf für die WaBoV angetretenen Kandidaten setzten die Mitglieder ein deutliches Zeichen für die Umsetzung der Polderlösung in Gelting. Bürgermeister Kratz betonte, dass sich die Gemeinde weiterhin bemühen werde, in einem zweiten Schritt Fördergelder für den Bau einer Umleitung als ergänzende Maßnahme für den Umweltschutz einzuwerben.

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