„Garten der Begegnung“: Erfreulicher Scheck im Gepäck

VR Bank Niebüll Stiftung überraschte mit Spende

Foto: Dix

Ladelund (wd) – Ein besonderes, in der Region bestens bekanntes Verhältnis verbindet die Gemeinde Ladelund mit Putten in den Niederlanden. Die in Jahrzehnten gewachsene Freundschaft, basierend auf der Versöhnung über den Gräbern, ist solide und fundamental. Einzig das Areal zwischen der KZ Gedenk- und Begegnungsstätte und den internationalen Gräbern, wo auch die im Außenlager Ladelund des KZ Neuengamme umgekommenen Holländer beerdigt liegen, lag viele Jahre etwas brach. Bei einem der zahlreichen Treffen zwischen Ladelundern und Gemeindemitgliedern aus Putten entstand die Idee, gemeinsam auf der Sichtachse zwischen Gedenkstätte und Kirche einen „Garten der Begegnung“ zu errichten.

Ard Kleijer, bis 2017 Bürgermeister in Putten und Michel Kooij, unter anderem Initiator des legendären Putten – Ladelund Laufs im Jahr 2015, waren die Motoren auf holländischer Seite. An mehreren Bauphasen beteiligten sich Gäste aus Holland, unterstützt von Bürgerinnen und Bürgern Ladelunds und der Region. Ein Crowdfunding bei der damaligen VR Bank Niebüll und ein ausgesprochen beindruckendes Spendenaufkommen in Putten brachten die finanziellen Mittel zusammen, womit zumindest ein wesentlicher Teil der Maßnahmen durchgeführt werden konnte, die jetzt ganz kurz vor Vollendung stehen. Der Kirchengemeinderat Ladelunds hatte sich jedoch auch an die VR Bank Niebüll Stiftung gewandt, denn es klafften noch Lücken in der Finanzierung. Zusammen mit Britta Petschat und Johannes Jensen vom Stiftungsrat besuchte kürzlich Torsten Jensen, Vorstand der VR Bank Nord und Vorstand der Stiftung, den Garten der Begegnung, in dem erneut zahlreiche Gäste aus Putten am Werk waren.

Die Niebüller Abordnung hatte einen Scheck im Gepäck und freute sich, 7.000 Euro überreichen zu dürfen. „Wir sehen hier, wie aus dunkler Vergangenheit und großem Leid trotzdem etwas Gutes entstehen kann -ein Ort der Erinnerung und des Innehaltens“, so Torsten Jensen. Die zentrale Mitte des Gartens ist mittlerweile annähernd fertig gestellt. „Hier sollen auf der Umrandung lange umlaufende Bänke entstehen, die dazu beitragen sollen, dass sich Besucher untereinander austauschen und miteinander kommunizieren“, so Sighart Baumgardt, Vorsitzender des Kirchengemeinderates.


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