Flensburg beim Radklima noch nicht so prima

Online-Befragung des ADFC

Foto: Philippsen

Flensburg (mm) – Trotz der jüngsten Bemühungen der Stadt um mehr Radverkehrsfreundlichkeit ist es in Flensburg um die Radverkehrsförderung und das subjektive Sicherheitsgefühl beim Radfahren immer noch nicht sonderlich gut bestellt. Dies ergab der jüngste „Fahrrad-Klima-Test“ – die größte Online-Befragung des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs e.V. (ADFC) zum Radklima in Deutschland.
Flensburg erhielt bei diesem bundesweit erstellten Zufriedensheits-Index erneut gerade einmal die Note „ausreichend“. Insgesamt landete die Fördestadt in der Gesamtbewertung mit der Note 4,21 deutlich im hinteren Drittel aller teilnehmenden, deutschen Städte und Gemeinden.

In der landesweiten Vergleichsgruppe der Städte bis 100.000 Einwohner markiert Flensburg trotz aller erkennbaren Anstrengungen sogar das Schlusslicht. Das Sicherheitsgefühl beim Radfahren verschlechterte sich auf die Note 4,5 und folgte damit tendenziell dem Bundestrend. Dies zeigt auch, dass die bisherigen Maßnahmen zur Radverkehrsförderung keinesfalls ausreichen dürften, um – wie geplant – mehr Menschen zum gewünschten Umstieg aufs Rad zu bewegen. Bemängelt wurden unter anderem die Breite und Oberflächenbeschaffenheit vorhandener Radverkehrsanlagen, Ampelschaltungen für Radfahrende, Hindernisse und die Kontrolle von Falschparkern auf Radwegen sowie die Führung des Radverkehrs an Baustellen.

Das bedeutet, dass sich mit einer verstärkten Verkehrsüberwachung, der Beseitigung vorhandener Hindernisse, Instandhaltungsmaßnahmen, einer regelmäßigen Reinigung von einem verbesserten Winterdienst auf Radwegen bereits kurzfristig erste positive Effekte erzielen ließen. Flensburg hat in punkto Radverkehr aber auch eine Reihe von Stärken vorzuweisen, etwa beim Thema „Werbung für das Radfahren“. Hier engagierten sich in den letzten Jahren verschiedene Institutionen wie die Stadtverwaltung, Campus, Klimapakt; nicht zuletzt der ADFC Flensburg. Auch gibt es in Flensburg kaum Fahrraddiebstähle. Positiv bewertet wurden auch die Öffnung von Einbahnstraßen für den Radverkehr (wie zuletzt in der Norderstraße) und das vorhandene Angebot an Leihfahrrädern.

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