„Lamm-MÄHjestäten“ starten durch mit neuen Projekten

Erfolgreicher Informationsabend im Nordfriesischen Innovations Center

.l. Mareike Brümmer (aktuelle Lamm-Prinzessin), die Lammköniginnen: Nadine Dethlefs (2020/21), Melanie Andersen (2013/14), Projektmanagerin Franziska Rieve, Heike Marit Carstensen (2019/20), Kerstin Jacobsen (2014/15). Foto: Eckert

Niebüll (he) – Mutterschafe und Salzwiesenlämmer gelten als Wahrzeichen des Kreises Nordfriesland. Die „Nordfriesischen Lammtage“ gehörten zu einer der ersten Ideen, um die Region über den Sympathieträger „Schaf“ zu vermarkten. Im Rahmen einer Informationsveranstaltung stellten die Organisatoren jetzt neue Zielsetzungen und Aufgabengebiete vor.     

Die Nordfriesischen Lammtage waren die erste Idee, um Nordfriesland über den Sympathieträger „Schaf“ zu vermarkten. Rund 130.000 Mutterschafe im gesamten Kreis Nordfriesland stellen einen nicht unerheblichen Wirtschaftsfaktor dar und die Salzwiesenlämmer auf den Deichen sind daher das Wahrzeichen Nordfrieslands.

Erfolgreicher Infoabend in Niebüll

Zu einem Infoabend im Nordfriesischen Innovations Center (NIC) hatten Franziska Rieve, als Nordfrieslamm-Projektmanagerin der Wirtschaftsförderung Nordfriesland und Schriftführerin im Förderverein „Nordfriesische Lammtage“, wie auch Heike Marit Carstensen, die aktuelle Vorsitzende des Fördervereins und ehemalige Lamm-MÄHjestät eingeladen. „Wir wollen mit unserer Arbeit aufzeigen, wie cool es ist, in einem landschaftlich geprägten Kreis zu leben und sind hochmotiviert, uns neuen Aufgaben zu stellen. Insbesondere möchten wir mit mehr Transparenz zur Produktvielfalt an die Öffentlichkeit gehen“, verrät die Vorsitzende. Um finanziell weiter bestehen zu bleiben, sei es wichtig, weitere Kooperationspartner, auch aus dem Gastronomiegewerbe zu finden, um mehr Sichtbarkeit zu schaffen und gab einen Ausblick auf  geplante Aktionen und Events. „Wir möchten uns Kindern und Jugendlichen in den Schulen präsentieren und auch die Politik auf uns und unsere Arbeit aufmerksam machen“, so die Vorsitzende. Geplant ist außerdem die Teilnahme an der Nordfriesland-Messe mit einem Lamm-Festival, inklusive einer Schafschur und der Präsentation sämtlicher Produkte rund um das Thema „Schaf“. Des Weiteren sollen Verbraucher die Möglichkeit bekommen, umliegende Höfe mit den dazugehörigen Hofläden zu besuchen Das Krokusblütenfest im Frühjahr, die Grüne Woche in Berlin und die Amrumer Landtage stehen ebenfalls auf der Agenda des Fördervereins.

Wahl der Lamm-MÄHjestät

Unverzichtbar für alle Veranstaltungen ist die Anwesenheit der Lamm-MÄHjestät, deren Wahl für das Jahr 2023 noch aussteht. Sie muss ein Mindestalter von 20 Jahren haben und im Besitz eines Führerscheins sein. Im anschließenden Gesprächsaustausch unter den Gästen ergaben sich weitere, interessante Infos: Schafe liefern Fleisch, Milch, Felle, Fett, Tiernahrung und Leder. Sie tragen das ganze Jahr über aktiv zum Küstenschutz auf den Deichen bei. Die Vermarktung der Wolle stellt die Schafzüchter allerdings vor Probleme. Zum Waschen bedarf es spezieller Waschanlagen, die nur in Polen vorhanden sind. Daher ist der Weg zur Weiterverarbeitung in Deutschland zu weit. So geht der meiste Anteil der Wolle in den asiatischen Raum. Aus dem Fleisch vom Salzwiesenlamm, das mit 45 Kilogramm Lebendgewicht die Schlachtreife hat, sowie leckere Köstlichkeiten vom Schaf kann man in einigen Restaurants in der Region genießen und in vielen Hofläden erwerben. Die Nachhaltigkeitsziele sind: Unterstützung der Zucht, der Erhalt und die Imagepflege, die Förderung und Weiterentwicklung der Nordfriesischen Lammtage, die (Re)präsentation Nordfrieslands als (li)ebenswerte Urlaubsregion über die Grenzen hinaus. Die Lamm-MÄHjestäten informieren über regionale Veranstaltungen und Events über die Region, das Kulturgut Schaf und den Küstenschutz online  unter www.nordfrieslamm.de

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