Kreisjugendfeuerwehrwart: Björn Hufsky

Die Jugendfeuerwehren im Jahresrückblick – ein Gespräch mit dem Kreisjugendfeuerwehrwart

Björn Hufsky, Kreisjugendfeuerwehrwart in Nordfriesland. Fotos: Nils Dethlefsen

Nach getaner Arbeit wird alles wieder sorgsam eingepackt, das gehört selbstverständlich dazu.

Volle Konzentration ist beim Verlegen der Schläuche gefordert. Die Bewertungskommission schaut genau hin.

Nordfriesland (hb) – 54 Jugendfeuerwehren gibt es im Kreis Nordfriesland, dazu sogar eine Kinder Feuerwehr (für 6 bis 10-jährige) in Archsum auf Sylt. Auch sie hatten natürlich alle unter den Corona Bedingungen zu leiden“, erklärt uns Kreisjugendfeuerwehrwart Björn Hufsky. Seit nunmehr 18 Jahren ist der Drelsdorfer „Chef“ der Jugendwehren im Kreis Nordfriesland. Rund 1300 Mitglieder im Alter von 10 bis 18 Jahren sind dort organisiert.

Herr Hufsky, wie lief das Jahr 2021 für die Jugendfeuerwehren?
Eigentlich noch recht gut. Wir sind dankbar, dass wir im Laufe des Jahres doch noch so viele Übungsdienste in Präsenz durchführen konnten. Das war den Jugendlichen auch sehr wichtig. Sie brauchen die sozialen Kontakte. Doch auch im ersten Halbjahr gab es Dank des Einfallsreichtums der Jugendwarte viele Online-Dienste, die bei den Jugendlichen auch sehr beliebt waren.
Ich persönlich habe mich sehr gefreut, dass wir im September in Husum die Abnahme der Leistungsspange durchführen konnten. Rund 130 Teilnehmer haben die Prüfung bestanden, die Voraussetzung für die spätere Verwendung in der Einsatzabteilung ist. Und Nachwuchs für die Einsatzabteilung auszubilden, ist ja das Ziel der Jugendfeuerwehren“.


Haben Sie Nachwuchsprobleme?
„Nein, Nachwuchsprobleme gibt es nicht. Aber wir freuen uns natürlich über jeden Neuzugang. Von den rund 1.300 Mitgliedern sind rund ein Drittel Mädchen, zwei Drittel Jungs. „Unsere Welt ist bunt“, das ist das Motto der Jugendfeuerwehren. Alle zwei Wochen finden Übungen statt. 50 % der Zeit wird in die Feuerwehrausbildung investiert, 50 % in Spaß und Spiel. 100 % in Gemeinschaft und Kameradschaft. Die Kinder sind begeistert, dafür möchte ich „meinen“ Jugendwarten einen großen Dank aussprechen, mit ihnen steht und fällt die Jugendfeuerwehr. Ganz beliebt bei den Kindern sind selbstverständlich die Zeltlager. Da pflegen wir auch intensive Partnerschaften mit Jugendfeuerwehren in Tschechien und Schweden“.


Ein Ausblick auf 2022:
Vom 1. bis zum 9. Juli 2022 veranstalten wir ein Kreiszeltlager. „Helfende Hände“, werden da immer gebraucht. Einfach mal Kontakt mit den örtlichen Jugendwarten aufnehmen. Man muss dazu auch kein Mitglied der Feuerwehr sein. Ansonsten hoffe ich, wie wir alle, mal wieder auf Normalität zur Betreuung der Kinder“.   

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