Nord-Duo deutsche Vizemeister mit „RaKete“

Zweiter Platz beim Ultraleicht-Solarmobil-Wettbewerb

Lasse Mielke und Jon Gottschlich bei der Pokalübergabe.Foto: SMD

Die Teilnehmer des SolarMobil Deutschland ´21 (unten links: Erik Steinbrenner, unten rechts Lasse Mielke und Jon Gottschlich).

Glücksburg (mm) – Die deutschen Vizemeister im Ultraleicht-Solarmobil-Wettbewerb kommen in diesem Jahr aus dem ganz hohen Norden: Lasse Mielke aus Glücksburg und Jon Gottschlich aus Flensburg fuhren mit ihrer „RaKete“ bei den Deutschen Meisterschaften in Dortmund bis ins Finale!

35 Teams aus ganz Deutschland waren in die Dortmunder DASA-Halle gekommen, um mit ihren selbstgebauten, in Regionalwettbewerben schon erfolgreichen Solarfahrzeugen zu starten. In der Kreativklasse, dem Ultraleichtrennen und in der neuen E-Fahrzeugklasse mit Solarbatterie ging es um Ehre, Sachpreise und  Pokale. Mit dabei: Erik Steinbrenner aus Schenefeld, Jon Gottschlich aus Flensburg und Lasse Mielke aus Glücksburg, die beim Schleswig-Holstein Solarcup im Zentrum für nachhaltige Entwicklung, artefact, als Landesmeister auf dem Sieger-Treppchen gelandet waren.

Nach den Grussworten von Minister Pinkwart, Staatssekretärin Schwarzelühr und dem Dortmunder Bürgermeister wurde es spannend auf der künstlich beleuchteten 10 Meter-Bahn. Außer Rädern, Achsen, Solarmotor und Modulen mussten alle Komponenten der Karosserie aus Papier und Pappe gebaut werden. Nach letzten Technik-Checks bestand eine letzte Chance zum Umbau. Beim Probelauf legte ein Wackelkontakt  die „RaKete“ von Lasse und Jon plötzlich still, während sich die Solartüftler-Konkurrenz von Emden bis Augsburg bereits warmfuhr.  Gerade noch rechtzeitig vor dem ersten Rennen konnten sie alle Kabelverbindungen kontrollieren. Erst im Finale musste sich ihre RaKete geschlagen geben. Auch Erik Steinbrenner konnte stolz auf seine Teilnahme sein. Sein Lichtflitzer „FR Faun“ erhielt den Sonderpreis „bester Oldtimer“. In der Kreativklasse gab es solare Schildkröten, Wasserstoff- und Bambus-Rikschas zu bewundern. Um die Zukunft der E-Mobilität brauche man sich angesichts so vieler Talente keine Sorgen zu machen, lobte Bürgermeister Westphal die Teilnehmer des Wettbewerbs. „Wenn dann auch die Politiker endlich ihre Hausaufgaben machen“, flüsterte ein älterer Schüler im Hintergrund. Für die Teilnehmer, die ihre Fahrzeuge auch im WDR-Fernsehen vorführen konnten, war jedenfalls klar, dass sie im nächsten Jahr wieder dabei sind, denn nach dem Pokal ist vor dem Pokal.

  • Trauerbegleiter

    Trauerbegleiter 2021 41

  • Bauen Wohnen-KTV

    Bauen Wohnen-KTV 2021 38

  • Traumhochzeit

    Traumhochzeit 2021 36

  • Berufswahl Extra

    Berufswahl Extra 2021 31

  • MoinMoin Urlauber

    MoinMoin Urlauber 2021 26

  • Weihnachtszauber

    Weihnachtszauber 2020 47

Familien-Anzeige Online aufgeben

... hier klicken