Kleines Klavierfestival im Juni, Raritäten im August 2022

Raritäten der Klaviermusik

Freuen sich: Pianist, Gründungsvater und technischer Leiter Peter Froundjian, die Direktorin der Stiftung Nordfriesland Johanna Jürgensen sowie Mitarbeiterin Mona Jacobsen im „Rittersaal“ des Schlosses. Foto: Küther

Husum (kue) – Da die Raritäten der Klaviermusik 2020 coronabedingt ausfallen mussten, entstand die Idee, 2021 ein kleineres Klavierfestival zu veranstalten, um die entstandene Lücke zu füllen: die „Six Petits Concerts“. Unter den Komponisten der Werke finden sich auch welche, die in den vergangenen Jahren noch nie in den Festivalprogrammen auftauchten.

Das Vorhaben fiel 2021 erneut der Pandemie zum Opfer. Vom 3. bis 5. Juni 2022 sollen die „Six Petits Concerts“ nun im Husumer Schloss zu hören sein. Informationen dazu unter www.piano-festival-husum.com.

Und auch vom 12. bis 20. August 2022 werden wieder Pianisten aus aller Welt eine Vielzahl Besucher in den Rittersaal des Husumer Schlosses locken.  Das mittlerweile international renommierte Festival „Raritäten der Klaviermusik“, das sich für die immense Reichhaltigkeit des Klaviermusik-Repertoires einsetzt und vom Pianisten Peter Froundjian 1987 ins Leben gerufen wurde, findet nun zum 35. Mal statt.

Seit mehr als einem Vierteljahrhundert ist Husum Standort dieses Festivals, zu dem Freunde der Klaviermusik aus aller Welt anreisen. Zu den Grundsätzen des künstlerischen Leiters und „Gründungsvaters“ Froundjian gehört es, den Besuchern einen besonderen Gehörgenuss zu verschaffen. Deshalb engagiert er nur Interpreten, die sich diesem Ansatz verpflichtet fühlen und mit ihm künstlerisch auf einer Wellenlänge sind. An der Programmzusammenstellung beteiligt sind in erster Linie die Pianisten, die selbst Programmvorschläge einreichen, aber auch Peter Froundjian, der ergänzende Vorschläge macht. Den Festivalauftakt bilden die Konzerte von Jean-Paul Gasparian und Paul Guinery am 12. August.  Im Anschluss folgen Konzerte mit Nicolas Stavy, Kolja Lessing, Matthias Kirschnereit, Fabian Müller, Vadym Kholodenko, Nadejda Vlaeva, Antonio Pompa-Baldi und dem Berlinskaya Ancella Piano Duo. Eigens für dieses Duo wird aus Berlin ein zweiter Steinway-Flügel in den Rittersaal transportiert. Neben Werken von Arno Babadjanian, Gabriel Fauré, Carl Czerny, Max Reger oder Alexander Tsfasman werden auch selten gespielte Stücke von Johannes Brahms gespielt. Farhan Malik wird am 14. August im Rahmen einer Matinee zeigen, wie Pianisten des 19. Jahrhunderts das „Rubato“ verwendeten, um ihr Spiel so ausdrucksstark zu machen. Aus der Privatsammlung des Berliner Prof. Heinz Jankowiak werden im Juni zahlreiche Miniaturflügel und -klaviere gezeigt. Die Ausstellung aus dem letzten Jahr, die es auf Grund des Brexits nicht rechtzeitig geschafft hatte, wird in diesem Jahr endlich zu sehen sein. Ausgestellt werden musikalische Erinnerungen des Pianisten Leopold Godowsky (1870-1938).

Die Festivalorganisatoren freuen sich über die langjährige Zusammenarbeit mit der VR Bank Westküste. Diese Förderung bietet eine langfristige Planungssicherheit für die Organisatoren und liefert so auch Raum für künstlerische Ideen.

Wie jedes Jahr wird in Zusammenarbeit mit dem dänischen Tonstudio DANACORD eine Live-CD in einer Auflage von 1.000 Stück entstehen. Diese CDs, in alle Welt verkauft, haben sich im Laufe der Jahre zu begehrten Sammlerstücken entwickelt. So reiste ein Sammler aus den USA eigens nach Husum, um endlich einmal live dieses Festival erleben zu dürfen.

Interessierte finden weitere Infos unter www.raritaeten-der-klaviermusik.de


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