Deutsche Jugendmeister im Schwimm-5-Kampf

Beste Deutsche im Schwimm-5-Kampf kommen aus Niebüll

© Landessportverbandes S-H

Mattis Nielsen, TSV Rotweiß Niebüll, ist Deutscher Jugendmeister im Schwimm-Fünfkampf. © TSV RW Niebül

Lilith Hinrichsen vom TSV Rotweiß Niebüll ist Deutsche Jugendmeisterin im Schwimm-5-Kampf. ©TSV-RW-Niebül

Niebüll (mm/kw) –Lilith Hinrichsen und Mattis Nielsen, beide vom TSV Rot-Weiß Niebüll, sind Deutsche Jugendmeister im Schwimm-5-Kampf. Der Nordfriese Nane Nikolaus Dehn vom Reit- und Fahrverein Obere Arlau Behrendorf, ist Europa- und Deutscher Jugendmeister im Vielseitigkeitsreiten.
Die Sportjugend Schleswig-Holstein im Landessportverband zeichnete die drei Nordfriesen unter 65 jugendliche Sportlern für ihre herausragenden Leistungen auf nationaler und internationaler Ebene aus.

Video-Botschaft zur Ehrung
In diesem Jahr gab es keine Präsenz-Ehrung im Kieler „Haus des Sports“. Trotzdem wurden die Glückwünsche der Staatssekretärin des Innenministeriums des Landes Schleswig-Holstein, Kristina Herbst, des Präsidenten des Landessportverbandes, Hans-Jakob Tiessen, des Präsidenten des Sparkassen- und Giroverbandes für Schleswig-Holstein, Oliver Stolz, und des Vorsitzenden der Sportjugend Schleswig-Holstein, Matthias Hansen, per Videobotschaft übermittelt.
Unter den geehrten Nachwuchssportlern waren Jugend-Weltmeister, Jugend-Europameister und Deutsche Jugendmeister in den Sportarten Billard, Boxen, Ju-Jutsu, Leichtathletik, Motorsport, Pferdesport, Rudern, Schach, Schwimmen, Segeln, Turnen und Volleyball.
In seiner Videobotschaft gratulierte Matthias Hansen den jungen Sportlern zu ihren Leistungen und Erfolgen und bedankte sich bei den Eltern, Trainern, Betreuern, Förderern und Funktionären in den Vereinen und Verbänden für ihre wichtige Unterstützung. „Gerade in diesen Zeiten sind die Leistungen dieser jungen Menschen nicht hoch genug zu wertschätzen. Sie haben viele Trainingswidrigkeiten getrotzt und als Vorbilder für jüngere Sportlerinnen und Sportler tolle Erfolge erzielt. Diesen Olympischen Spirit tragen sie aus meiner Sicht auch in die Gesellschaft.“
Der Präsident des Landessportverbandes, Hans-Jakob Tiessen, honorierte die Erfolge der Jugendmeister: „Die Erfolge dieser Nachwuchssportlerinnen und -sportler auf nationaler und internationaler Ebene lassen uns hoffnungsvoll und positiv in die Zukunft schauen. Mit dem Team Schleswig-Holstein unterstützt und fördert der Landessportverband ganz gezielt junge Talente, die bereits den Sprung in einen Perspektivkader geschafft und somit auch gute Aussichten auf eine Teilnahme an den nächsten Olympischen und Paralympischen Spielen haben.“

Deutscher Jugendschwimmmeister
Mattis Nielsen ist 15 Jahre (Jahrgang 2006) alt und schwimmt seit seinem fünften Lebensjahr. Er geht in die 10. Klasse der Friedrich-Paulsen-Schule (FPS) und trainiert sechsmal in der Woche. Er ist spezialisiert auf Kraul- und Rückenstrecken und in der Landesspitze seines Jahrgangs von Schleswig-Holstein seit mehreren Jahren vertreten. Mit dem Deutschen Meistertitel im schwimmerischen 5-Kampf des DTB 2021 konnte er seinen Erfolg von 2019 wiederholen (2020 waren alle Mehrkämpfe pandemiebedingt ausgefallen). Beim Schwimmerischen 5-Kampf werden drei Strecken geschwommen (1x100m, 2x50m, die Lage kann frei gewählt werden), 25m schnelltauchen, und es werden zwei Sprünge vom 1m-Brett absolviert, einer vorwärts, einer rückwärts. Die Konkurrenz kommt vor allem aus den Turnhochburgen in Süddeutschland.

Deutsche Jugendschwimmmeisterin
Lilith Hinrichsen ist 14 Jahre alt (Jahrgang 2007) und schwimmt seit sie sieben ist. Auch sie besucht die FPS in Niebüll (8. Klasse) und trainiert 3 bis 4mal in der Woche. Liliths schwimmerische Stärken liegen auf den kurzen Delfin- und Kraulstrecken.
Bei den Deutschen Meisterschaften 2021 im schwimmerischen 5-Kampf setzte sie sich in der Doppeljahrgangswertung 2006/2007 souverän auch gegen die älteren durch, was vor allem an der fantastischen Tauchzeit lag, mit der sie die schnellste Frau des Wettkampfes insgesamt war. Es waren ihre ersten Deutschen Meisterschaften.

Zukunftspläne noch ungewiss
Pandemiebedingt ist es für beide nicht leicht, Zukunftspläne zu schmieden. Grundsätzlich wollen beide weiterschwimmen und noch besser werden, und ihre Schule erfolgreich beenden. Wenn sich die Gelegenheit bieten sollte, würden beide auch über einen Wechsel an einen Stützpunkt in Erwägung ziehen, was aber in der derzeitigen Lage mit ständig ausfallenden Wettkämpfen schwer zu planen ist.

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