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Wo einst der Starfighter und die Phantom starteten und landeten fand jetzt ein Treffen mit dem »Abwickler« statt: Verkaufsteamleiter Michael Odenthal (M.) von der Bundesanstalt für Immobilienangelegenheiten (BIMA) mit Oberstleutnant Josef Alt und Lecks Bürgermeister Rüdiger Skule Langbehn sowie Kommunalpolitikern der umliegenden Gemeinden.  Foto: Dix

Wo einst der Starfighter und die Phantom starteten und landeten fand jetzt ein Treffen mit dem »Abwickler« statt: Verkaufsteamleiter Michael Odenthal (M.) von der Bundesanstalt für Immobilienangelegenheiten (BIMA) mit Oberstleutnant Josef Alt und Lecks Bürgermeister Rüdiger Skule Langbehn sowie Kommunalpolitikern der umliegenden Gemeinden. Foto: Dix

Was wird aus dem Flugplatz?

Bürgermeister lud zum »Runden Tisch« in das Rathaus ein

Leck (wd) – »Der frühe Vogel fängt den Wurm« meinte Bürgermeister Rüdiger Skule Langbehn und lud lange vor der geplanten Auflösung der Flugabwehrraketengruppe 25 in Leck zum ersten »Runden Tisch« ins Rathaus ein. Das Motto: »Zukunft-Flugplatz-Leck«. Zwar steht der Zeitpunkt der Auflösung im dritten Quartal schon fest, doch das Abwicklungsverfahren zum Beispiel im Depot Enge-Sande hat sieben Jahre gedauert.  »Wir, die Gemeinden Klixbüll, Tinningstedt und Leck sind gefordert, die Zukunft des Bundeswehrgeländes neu zu gestalten«, so der einladende Bürgermeister. »Die Komplexität dieses Vorhabens verlangt es, zum frühst möglichen Zeitpunkt aktiv zu werden. Deswegen sitzen wir hier heute zusammen.« Anwesend waren Vertreter der betroffenen Gemeinden, Vertreter des Amtes, der Vereine, der Schulen, der Unteren Naturschutzbehörde und auch des örtlichen Handels- und Gewerbevereins. Lecks Bürgermeister gab einen kurzen Sachstandsbericht zur Entwicklung »Konversion Leck« und fragte dann in die Runde »Wie wird sich die Auflösung der FlaRakGrp 25 auf die Region auswirken, was müssen wir als Gemeinden gleichzeitig bedenken, wie stellen wir uns die Zukunft des Flugplatzes vor und wer möchte in einer Arbeitsgruppe mitwirken?«
Immerhin geht es hier um eine Fläche von gut 340 ha, wovon 260 ha auf Leck, 30 ha auf Klixbüll und 50 ha auf Tinningstedt entfallen. Mit der Auflösung werden 870 Soldatinnen und Soldaten mit ihren Angehörigen die Region verlassen, während der Fernmeldeaufklärungsabschnitt 911, jetzt »Bataillon für elektronische Kampführung«, mit Unterkunft in Stadum und Dienstort in Bramstedtlund, um 400 Dienstposten wachsen soll, so dass später gut 1.100 Dienstposten erhalten bleiben. Bernd Franke von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordfriesland bot Leck wie auch den anderen Gemeinden der Region, die von Standortschließungen betroffen sind, seine Unterstützung an, Major Andreas Deidert, gleichzeitig Bürgervorsteher in Leck, gab zu bedenken, dass mit der Auflösung das Gelände auf keinen Fall gleich zur Verfügung stehen könne, Oberstudiendirektor Bernhard Puschmann bat inständig darum, bei allen Verhandlungen die Ausbildungswerkstatt nicht aus den Augen zu verlieren und Matthias Volmari von der Firma »Offtec«, die jetzt im ehemaligen Depot Enge-Sande residiert, erläuterte abrisshaft den zeitlichen Rahmen der Konversion des Depots.

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