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Präsident Prof. Dr. Herbert Zickfeld und Vizepräsident Prof. Dr. Martin von Schilling stellen die neue FH- Hochschulstruktur vor. Foto: Privat
FH Flensburg erhält neue Hochschulstruktur
Flensburg (mm) – »Revolution statt Evolution«, mit diesem Schlagwort umschrieb der Präsident der Fachhochschule Flensburg, Prof. Dr. Herbert Zickfeld, auf einer Pressekonferenz die anstehen Veränderungen in der Hochschulstruktur von Deutschlands nördlichster Fachhochschule. Mit Beginn des Wintersemesters 2012/2013 erhält die FH Flensburg vier statt bisher zwei Fachbereiche. Das haben der Hochschulsenat und der Hochschulrat der FH auf ihren jüngsten Sitzungen einstimmig beschlossen. »Wir brauchen Fachbereiche mit homogenen Wissenschaftsbereichen, die sich im Rahmen der Gesamtstrategie unserer Hochschule weitgehend eigenverantwortlich entwickeln können. Dies erhöht unsere Leistungskraft, verbessert die Identifikation mit den Fachbereichen, stärkt die Motivation und führt dazu, dass unsere Kompetenzen außerhalb der Hochschule besser wahrgenommen werden«, so Prof. Dr. Herbert Zickfeld. Das ganze werde kostenneutral umgesetzt. Die Zahl der Studierenden hat sich in den vergangenen zehn Jahren nahezu verdoppelt. Aktuell sind an der Fachhochschule Flensburg rund 3.900 Studierende eingeschrieben. Trotz dieser positiven Entwicklung bei den Studierendenzahlen nehme der bundesweite Kampf um die besten »Köpfe« zu, das gelte für Wissenschaftler, so Hochschulpräsident Herbert Zickfeld. Durch die Zusammenführung von bislang organisatorisch getrennten Leistungseinheiten wie beispielsweise die Studiengänge Internationale Fachkommunikation, Medieninformatik oder auch die Angewandte Informatik werde die »kreative Dichte« gefördert. Dadurch werde es eine stärkere organisationsbezogene Ausrichtung auf die künftigen Arbeitsmärkte geben. »Künftig wird es eine größere Nähe der Studierenden zu den Fachbereichsleitungen und einem verbesserten Service geben. Zusätzlich werden alle möglichen Synergieeffekte mit der Universität Flensburg und der Fach-hochschule Kiel geprüft und genutzt«, so der FH- Präsident Prof. Dr. Herbert Zickfeld abschließend.
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