Arbeitsstelle Spiritualität im Regionalzentrum Kirchenkreis Nord

06.12.2018

Britta Jordan ist die "Neue"

Foto: Pfaff

Kappeln (mm) – Mal etwas zu lassen statt „immer“ zu machen, „los-zu-lassen“, sich „ein-zu-lassen“ und sich auf Gott zu „ver-lassen“ – dazu will Britta Jordan künftig im Ev.-Luth. Kirchenkreis Schleswig-Flensburg einladen. Seit 1.11.2018 ist sie „die Neue“ der Arbeitsstelle Spiritualität, die zum Regionalzentrum des Kirchenkreises gehört.
Von sich selbst sagt die 50-jährige Diakonin, dass sie in tiefem Vertrauen aufgewachsen ist. „Gott ist für mich ein Zuhause, das mir Geborgenheit gibt, und eine Kraft, die mich trägt“, sagt Britta Jordan. Sie wünscht sich, dass möglichst viele andere Menschen eine solche Erfahrung auch machen können.
Als Jugendliche wollte sie eigentlich Biologie studieren. Dass es anders kam, hat Britta Jordan ihrer früheren Pastorin zu verdanken. „Schon früh hat diese mir zugetraut, den Kindergottesdienst zu übernehmen. Die Leitung des Schülerbibelkreises und Praktika in Kirchengemeinden in Braunschweig, Paris und in Beit Jala in Palästina folgten – später dann eine dreimonatige Zeit in Indien, die sie stark geprägt hat. „Für mich geht es im Leben auch darum, ein christliches Profil in der Welt zu zeigen, in politischen Zusammenhängen wie in gesellschaftlichen auch. Grundlegend dafür ist für mich die Ausrichtung auf Gott, immer wieder neu, am besten jeden Tag“, beschreibt sie ihre Haltung.
Zuletzt war Britta Jordan Referentin in der Evangelischen Frauenarbeit in Nordfriesland – „eine tolle Arbeit“, wie sie selbst sagt. Gekündigt hat sie, um gemeinsam mit ihrer Familie nach Eckernförde umzuziehen, weil ihr Mann Michael dort eine Pfarrstelle in der Kirchengemeinde angenommen hat.
Dass in erreichbarer Nähe zu ihrem neuen Wohnort Eckernförde, nämlich im Regionalzentrum in Kappeln, die Arbeitsstelle Spiritualität ausgeschrieben war, hat sie bei der Stellenbörse der Nordkirche entdeckt – und sich sofort beworben. Sie sagt: „Ich freue mich so, jetzt hier zu sein und bin mit offenen Armen empfangen worden. Diese Arbeitsstelle ist ein großes Geschenk, das ich nun auspacken darf. Ich bin gespannt, was ich so alles vorfinde und was es zu gestalten gilt.“
Ihr Wunsch: An verschiedenen Orten im Kirchenkreis möchte sie Menschen mit spirituellen Angeboten Zeiten und Räume im Alltag öffnen und zum Verlangsamen und zum Innehalten einladen – als möglichen Weg, sich Gott zu nähern oder sich der Verbindung zu Gott bewusst zu werden. Dafür kann sie sich Psalmentage mit Stille und kreativem Gestalten genauso vorstellen wie Pilgerangebote, Taizé-Andachten, eine Reihe zu den Perlen des Glaubens oder so genannte „Früh- oder Spätschichten“. Diese laden dazu ein, Zeiten der Besinnung und Rituale in den Alltag einzubringen. Auch will sie für ihre Angebote bestimmte Gruppen von kirchlichen Mitarbeiter*innen, wie Erzieherinnen oder Pflegende, in den Blick nehmen.
Generell ist es Britta Jordan wichtig, Handwerkszeug, Raum und einen geborgenen Rahmen anzubieten, damit Menschen zur Ruhe kommen, aufatmen und sich neu besinnen können, indem sie ihrer Sehnsucht nachgehen, neue Glaubenswege und – praxen kennenzulernen und sich auszuprobieren.

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