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Knotenmacher aus Norddeutschland und den Niederlanden präsentieren vom 12. bis 14. Oktober ihre kunstvollen Seemannsarbeiten. Foto: Privat
Zwischen Affenfaust und Hundspint
Flensburg (mm) – Palstek, Hundspint, Affenfaust und Türkisches Bund: Vom 12. bis 14. Oktober geht es beim 7. Knotenmachertreffen im Flensburger Schifffahrtsmuseum wieder ganz schön kniffelig zu. An diesem Wochenende präsentieren Knotenmacher aus Norddeutschland und den Niederlanden ihre kunstvollen Seemannsarbeiten aus Tauwerk und führen das Schlagen von Knoten und Spleißen von Tauen vor.
Neue Ausstellung »Tauwerk und Takelage«
Im Mittelpunkt des Knotenmachertreffens stehen das Mitmachen und Ausprobieren. Die Besucher können sich unter fachkundiger Anleitung an der Erstellung der wichtigsten Seemannsknoten versuchen und an der historischen Seilermaschine von Peter Willems ihr eigenes Tau schlagen. Auch die Herstellung von Fancywork-Arbeiten wie geflochtenen Matten und Zierknoten wird präsentiert. Besonderer Höhepunkt des Knotenmachertreffens ist die Eröffnung der neuen Ausstellung »Tauwerk und Takelage«, die der Geschichte und Bedeutung der Reepschläger, Segelmacher und Rigger gewidmet ist. Veranstaltet wird das Knotenmachertreffen in Kooperation mit der Deutschen Sektion der Internationalen Gilde der Knotenmacher. Ziel dieses weltweit organisierten Interessenverbandes ist die Bewahrung und Pflege der mit dem Knotenbinden und Seilschlagen verbundenen Traditionen und die Förderung der entsprechenden handwerklichen Fähigkeiten und Kenntnisse. Insgesamt lässt das Knotenmachertreffen im Flensburger Schifffahrtsmuseum die faszinierenden Fertigkeiten der alten Fahrensmänner der Segelschiffzeit wieder lebendig werden! Bei der Apfelfahrt im Museumshafen gegenüber gibt es die dazu passenden Schiffe zu bewundern. Flensburg kann sich also auf ein maritimes Erlebniswochenende freuen… Der Eintritt kostet 6 Euro –Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren haben freien Eintritt.
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